Samstag, 19. April 2014


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Liebe Blogbesucher, 
ich wünsche euch allen ein frohes und gesegnetes Osterfest.



Sonntag, 16. März 2014

Schaschliktopf vegetarisch

Der Schaschliktopf, wie ich ihn heute zubereitet habe, ist lecker und vegetarisch, ja sogar vegan.

Zutaten für 4 Portionen:
100 Gramm grobe Sojaschnetzel (ich habe die von Sobo verwendet)
3 Paprikaschoten
1 Packung (250 Gramm) frische Champignons
1 Zwiebel
1 Dose pürierte Tomaten
1 Flasche á 250 ml Schaschliksoße (ersatzweise Curryketchup)
Salz, Pfeffer, etwas Sojasoße, evtl. BBQ-Gewürz

Zubereitung:
Bevor man mit dem Kochen beginnt, ca. 1 Stunde vorher, bereits die Sojaschnetzel mit 2 - 3 EL Sojasoße und ca. 100 ml Wasser (oder nach Packungsvorschrift) einweichen.

In einer kleinen Pfanne, mit etwas Olivenöl, die abgetropften Sojaschnetzel rundherum kräftig anbraten.
Champignons putzen und in Scheibchen schneiden,
Paprika putzen und in Streifen oder kleine Stücke schneiden.
Zwiebel schälen und würfeln.
In einer großen (hohen) Pfanne oder einem Topf die Zwiebelwürfel, mit wenig Olivenöl, glasig dünsten, dann die Pilze zugeben und leicht anbraten. Anschließend die Paprika dazu geben und das ganze mit den pürierten Tomaten übergießen, die Schaschliksoße (oder ersatzweise Curryketchup) ebenfalls dazu geben und alles ca. 10 Minuten dünsten. Sollte die Masse zu dickflüssig werden, evtl. etwas Wasser zugeben.
Nach 10 Minuten die angebratenen Sojaschnetzel zugeben und noch ein paar Minuten in der Soßen-Gemüse-Mischung ziehen bzw. heiß werden lassen. Zuletzt mit Salz, Pfeffer und nach Belieben mit BBQ-Gewürz abschmecken. (ich mag sehr gerne "Frankies BBQ-Gewürz" von Sonnentor, das ist eine besonders fein abgestimmte Mischung).

Wenn man mag, kann man, zusammen mit den Sojaschnetzeln, auch ein wenig Räuchertofu fein würfeln und mit anbraten, das macht den Schaschlik-Geschmack noch "authentischer".

Zum Schaschliktopf passt am besten Reis oder Baguette.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachkochen und guten Appetit.

Donnerstag, 6. März 2014

Deocreme selbst gemacht

Schon länger mache ich mir gerne meine Deocreme selber, denn mit den meisten käuflichen Deos habe ich meine Schwierigkeiten. Einerseits möchte ich auf chemische Hämmer, mit Aluminiumchlorid und Parabenen, völlig verzichten. Derartige Deos habe ich noch nie benutzt. Aber auch mit Naturkosmetik-Deos komme ich häufig nicht klar, denn oft ist Alkohol enthalten, was meine empfindliche Haut gar nicht mag, oder aber das Deo wirkt nicht. Auf meiner Suche bin ich schon vor Jahren im Beautykosmos auf ein Rezept für Deocreme gestoßen und habe das auch häufig nachgerührt. In dieser ersten Deocreme habe ich, wie im Rezept aufgeführt, auch Zinkoxid verwendet, was nicht schlecht ist, aber doch bei der Anwendung etwas "weißelt".
Nun bin ich auf dem Blog von Eliane Zimmermann auf eine Deocreme gestoßen, die nicht mit Zinkoxid, sondern mit Maisstärke gerührt wird. Das habe ich heute ausprobiert und das dort empfohlene Rezept noch mit Pflanzenölen meiner Wahl ergänzt. Das Ergebnis ist eine etwas dunklere, leicht gelbliche Creme, die aber auf der Haut völlig unsichtbar schmilzt, man hat nirgends weiße Flecken. Die Wirkung ist genauso gut wie bei meiner früheren Creme. Man übersteht mit diesem natürlichen Deo wirklich den ganzen Tag ohne Müffeln, und die Transpiration wird zwar (durch die Stärke) etwas gebremst, aber nicht unterdrückt.

Ich habe die Deocreme in einen Blauglastigel gefüllt, denn generell nutze ich Glastöpfe am liebsten für meine selbst gerührte Kosmetik, da ich so ungewünschte Reaktionen zwischen Inhaltsstoffen und Kunststoff vermeiden kann, und das Blauglas bietet einen guten Schutz für die natürlichen Substanzen.
Wie man sieht, ist mein Töpfchen nicht ganz voll geworden, denn ich mache immer nur kleine Portionen und rühre lieber öfter frisch.

Und so sieht das genaue Rezept für meine ultimative Deocreme aus:

1 1/2 Teelöffel Sheabutter
1 Teelöffel Kakaobutter
1 Teelöffel Schwarzkümmelöl
1 Teelöffel Haushaltsnatron (Kaiser Natron)
1/2 Teelöffel Maisstärke
5 Tropfen ätherisches Lavendelöl

Shea und Kakaobutter bei geringer Hitze vorsichtig schmelzen, in der Zwischenzeit das Natron zusammen mit der Maisstärke im Mörser noch etwas feiner zerreiben, damit es später auf der Haut nicht kratzt. Sind die Fette geschmolzen, die Natron-Stärke-Mischung gut unterrühren. Die Masse etwas abkühlen lassen, dann das Schwarzkümmelöl und das ätherische Lavendelöl unterrühren. Alles gründlich vermischen und in kleine Glastigel abfüllen. Ich stelle es dann immer eine Zeitlang in den Kühlschrank, bis die Creme fest geworden ist. Man braucht von der Deocreme wirklich nur eine kleine Menge, die sich am besten mit einem Cremespatel aus dem Döschen entnehmen lässt. Ist einem die Creme so zu hart, kann man jederzeit noch etwas mehr Öl verwenden. 

Ich bevorzuge Schwarzkümmelöl, weil es gut zur Haut ist und ich es bestens vertrage. Man kann das Deo aber auch mit einem anderen Pflanzenöl anrühren, welches man eben bevorzugt. Auch bei der Beduftung kann man ganz nach den persönlichen Vorlieben mischen. Ich liebe Lavendel und seinen Duft, daher ist dies die Parfümierung meiner Wahl. Das Schwarzkümmelöl riecht bei meiner Dosierung nicht zu stark heraus, sondern ergibt zusammen mit dem Lavendel einen frisch-kräuterigen Duft. 

Sonntag, 26. Januar 2014

Stricken schön und leicht für kleine Kinder - Erika Knight


Wer die Designerin Erika Knight kennt, weiß schon, dass bei ihr alles ein bisschen „vintage“ ist. Das merkt man auch an ihrem neuen Buch „Stricken schön und leicht für kleine Kinder“, das im vergangenen Herbst im Verlag Freies Geistesleben in deutscher Sprache erschienen ist.
So findet man beim Durchblättern des hochwertig und schön aufgemachten Buches hauptsächlich klassische Schnitte und gebrochene Farben, wie Altrosa, Graublau, zartes Grau, Creme, Mauve, Taupe, Indigo und „Seegras“. Es ist ein besonderer Stil, der einen ganz eigenen Charme verströmt.
Mit hochwertigen Garnen verstrickt (die Autorin empfiehlt die natürliche Schönheit von reiner Merinowolle, Chenille, Kaschmir, Mohair oder Seide) wird jedes Modell zu einem exklusiven Unikat, das nicht nur gut aussieht, sondern auch besondere, gute Trageeigenschaften hat. Es gibt auch einen Hinweis für Allergiker, die keine Tierfasern vertragen, auf schöne Baumwollgarne auszuweichen.
Es sind Klassiker und doch keine alltäglichen Modelle, die in diesem Buch gezeigt werden. Es gibt einfarbige Kleidungsstücke, die gerade durch ihren schlichten Schnitt oder kleine Details bestechen, wie beispielsweise eine farbig kontrastierende Kordel, eine zarte Stickerei  oder auch nur durch edle Materialien. Im nächsten Kapitel werden klassische Modelle mit Mustern vorgestellt, die dann auch in der Ausführung aufwändiger sind und sich eher an geübte und erfahrene Strickerinnen wenden.
Der dritte Abschnitt zeigt Anleitungen für diverse Accessoires. Hier gibt es nicht nur Schals, Mützen, Strümpfe und Handschuhe, sondern es wird auch die Herstellung einer Patchworkdecke gezeigt, und man findet sogar die Anleitungen für niedliche Kuscheltiere, alles ein bisschen retro und doch zeitlos schön.
Die Anleitungen sind sehr ausführlich, jedes Strickstück wird Reihe für Reihe beschrieben, und zu den Mustern gibt es hinten im Buch die genauen Strickschriften und Stickvorlagen. Man findet jede Menge Tipps zur Fertigstellung der Modelle, für die perfekte Ausarbeitung kleiner Details, wie Knopflöcher, Pikotränder und auch zu den verwendeten Stickstichen. Neben ausführlicher Materialkunde, mit Garnempfehlungen (eventuell für Alternativen), gibt es auch eine Größentabelle und die detaillierten Maße zu jedem Modell. Auf 190 Seiten werden insgesamt 18 Modelle gezeigt und beschrieben, jedes mit vielen schönen Detailfotos, die Kleidungsstücke alle in jeweils drei Größen ausgeführt, für die Altersgruppe 2 bis 5 Jahre. Die Aufmachung des Buches ist sehr hochwertig. Sicher treffen die vorgestellten Modelle nicht jedermanns Geschmack, aber wer die nostalgische Ausstrahlung mag, die schon auf dem Titelbild vermittelt wird, hat sicher seine Freude an diesem ganz besonderen Strickbuch. 

Es empfiehlt sich, auch einmal auf der Homepage der Designerin: Erika Knight
oder beim Verlag Freies Geistesleben vorbeizuschauen, denn dort gibt es weitere Fotos zum Inhalt sowie interessante Leseproben.




Freitag, 24. Januar 2014

[Tag] Meistgeklickt 2013

Als die liebe Maegwin von Maegs Beauty Diary mir vorgeschlagen hat, an diesem Tag teilzunehmen, hat mich das gleich interessiert, welche denn bei mir die am häufigsten geklickten Beiträge 2013 waren. Das Ergebnis ist wirklich erstaunlich, besonders, da ich mir vorab schon überlegt habe, welche es sein könnten und dabei zu einem völlig anderen Ergebnis gekommen bin.
Hier also meine drei meistgeklickten Beiträge des Jahres 2013:

1. Steinzeit - Mahlzeit
Es geht um ein Kochbuch von Achim Werner und Jens Dummer, wo die Autoren Rezepte zusammengetragen haben, die so oder in ähnlicher Form schon unsere Urahnen in der Steinzeit gegessen haben könnten.
Dieser Beitrag hatte 177 Interessenten.

Ein vielseitiges vegetarisches Kochbuch, das gleichzeitig Vorschläge für Varianten mit Fisch und Fleisch bietet. 
Das Kochbuch brachte es auf 139 Klicks

dicht gefolgt von
Dieses Thema, wie man sich eine Milch-Alternative, die fertig im Laden doch recht kostspielig ist, leicht selber machen kann, hat 137 Leser interessiert. 

Wie seht ihr das? Verfolgt ihr auch gespannt, welche eurer Beiträge für die Blogbesucher besonders interessant sind?
Ich tagge niemanden, da ich weiß, dass viele nicht gerne an solchen Aktionen teilnehmen. Aber ich würde mich sehr über Rückmeldungen freuen, welche Klick-Favoriten ihr im vergangenen Jahr zu verzeichnen hattet.