Mittwoch, 11. Januar 2017

Kleine Nachlese

Das erste Drittel des Januar ist schon wieder um, und so langsam kehrt wieder Ruhe und Alltag ein. Zwar sind die Auswirkungen unseres Wasserschadens noch nicht behoben, aber ich hoffe, das wird in den nächsten Tagen erfolgen.
Heute habe ich nun endlich Zeit, euch zu zeigen, was ich während der vergangenen Adventszeit gemacht habe. Daher ein kurzer Überblick über Neuigkeiten aus meiner Bastelstube.
Ich  muss dazu sagen, dass ich fast zwei Wochen wegen Krankheit ausgefallen bin und mich ganz schön ranhalten musste, die als Weihnachtsgeschenke gedachten Socken rechtzeitig fertig zu stellen. Aber ich habe es glücklicherweise geschafft. Da die Empfänger beide ständig unter kalten Füßen leiden, habe ich diesmal extra dicke Sockenwolle verwendet. Inzwischen sind die Socken verschenkt, und ich hoffe, dass ich dadurch ein klein wenig zum Wohlbefinden der Trägerinnen beitragen kann, denn ich finde ja, es gibt nichts Schlimmeres als kalte Füße. 



Die linken Socken sind aus Lana Grossa Sportwolle 8-fach mit der Farb-Nummer 9614. Die rechten Socken habe ich aus Online Supersocke Home Color gestrickt. Diese Wolle ist ebenfalls 8-fädig, und die Farbe hat die Nummer 1851. Beide Wollqualitäten sind schön weich und haben sich gut verarbeiten lassen. Gestrickt habe ich die Socken jeweils mit Herzchenferse und Sternspitze. Das hat sich für mich als besonders praktisch und haltbar erwiesen. 


Zwischen den Jahren sind dann noch ein paar Kuschelsocken für mich selbst entstanden. Spätestens, wenn die Temperaturen unter Null krabbeln, neige auch ich zu kalten Füßen und ziehe sogar ab und zu Socken ins Bett an. Dafür sind diese Söckchen bestens geeignet. Das unregelmäßige Strickbild ist durch das Garn bedingt, denn ich habe diese Socken aus "Regia Air" in der Farbe 02661 "Perle meliert" gestrickt. Wie der Name schon sagt, ist diese Wolle besonders luftig und leicht und hält die Wärme besonders gut. 




Ende des vergangenen Jahres wurde mir dieser BLOKPOD Acrylbehälter angeboten, ob ich den testen möchte. Er ist ursprünglich für Bausteine gedacht, denn es sind zwei Einlageböden mit verschieden großen Gitteröffnungen dabei, wie auf dem Foto zu sehen. Das Prinzip wäre, die Bausteinchen alle oben in den Behälter zu werfen, und sie sollen sich dann quasi selbst sortieren, indem die Kleinteile immer weiter nach unten durchrutschen, so dass man im unteren Behälter die winzigen Teile, in der Mitte die mittelgroßen und oben die großen Bauelemente hat. Das konnte ich zwar nicht ausprobieren, aber der Behälter ist auch für viele andere Zwecke interessant. Man kann beispielsweise seine Kosmetikartikel darin verwahren, aber auch für die Wollvorräte ist das Teil sehr schön zu nutzen. Ich kann meine Wolle auf drei Etagen sortiert verwahren, beispielsweise könnte ich nach Garnstärke ordnen oder auch nach Farben. Die drei Etagen lassen sich übrigens auseinander nehmen. Dazu sind seitlich kleine Kerben angebracht, die ineinander greifen und durch einen Dreh zusammengesteckt werden können. Ich gebe zu, beim ersten Mal habe ich ziemlich gekämpft und musste sogar meinen Mann zur Hilfe holen, weil die Verschlüsse so fest saßen. Wir haben es dann so gelöst, dass einer gehalten und der andere gedreht hat, und dann haben wir die Teile mit vereinten Kräften trennen können. Allerdings hat sich das Problem inzwischen gelöst, denn wenn man die Verschlüsse einige Male benutzt hat, sitzen sie nicht mehr so stramm. Bis auf diesen etwas schwierigen Einstieg finde ich die Box inzwischen sehr praktisch, und mit schöner Wolle gefüllt, ist sie auch noch dekorativ. Man kann sie übrigens auch ohne Zwischenböden, quasi als große "Tonne" verwenden.




Ich muss gestehen, dass ich durch meinen "Totalausfall" im Dezember gar keine Weihnachtskarten selbst gebastelt und verschickt habe. Da lief diesmal das Notfallprogramm, und ich habe ein paar Karten online verschickt.



Aber nach den Weihnachtstagen stand schon gleich zum Jahresbeginn ein 80. Geburtstag an, für den ich ein Kärtchen gebastelt habe. Das Kränzchen habe ich aus lauter kleinen Stanzteilen zusammengeklebt, und als Hintergrund habe ich ein Stück goldfarbene Faserseide verwendet.



Auch ein Kärtchen für den Vorrat ist entstanden, denn Geburtstagskarten braucht man ja eigentlich immer. Die Idee hatte ich, als ich eine Karte in ähnlicher Art bei Pinterest gesehen habe, nur waren da andere Blüten verwendet, und die Blätter waren gestempelt, wenn ich mich recht erinnere. Ich habe hauptsächlich mit Stanzteilchen gearbeitet. Die größeren Blüten sind in das weiße Papier gestanzt, so dass der Hintergrund durchscheint. Die kleinen Blüten und Blätter sind aus buntem Tonpapier gestanzt und aufgeklebt. Für die Blütenmitte konnte ich endlich mein neues Sortiment an Schmucksteinen ausprobieren, und ich finde es prima. Auf der Trägerfolie sind insgesamt 900 Schmucksteine in drei Größen und 15 Farben. Die Steinchen sind selbstklebend und haften auch sehr gut auf dem Untergrund. Damit kann man bei jeder Karte oder auch anderen Bastelwerken kleine Glanzpunkte setzen und dabei farblich so richtig aus dem Vollen schöpfen.


Die Schmucksteinchen gibt es übrigens zurzeit bei Amazon stark preisreduziert.



Das war es auch schon. Es ist nicht viel, was ich euch heute zeigen konnte, aber ich hoffe, dass ich künftig wieder etwas mehr zum Handarbeiten und Basteln komme. Lust hätte ich ja schon... 😉

Samstag, 24. Dezember 2016

Frohe Weihnachten

Meine Lieben,
ich wünsche euch und euren Familien
ein frohes, gesegnetes und friedvolles Weihnachtsfest.
Genießt die Feiertage.


Mittwoch, 24. August 2016

Die Pfandsammler Küche


Heute möchte ich euch ein außergewöhnliches Buch vorstellen. Es ist in gewissem Sinn ein etwas anderes „Kochbuch“, aber nicht ausschließlich.
Das Buch von Flaschibert Pfandinsky (wer immer das auch sein mag) baut nämlich auf ein ausgeklügeltes Spar-Konzept. Mit Hilfe dieses Bändchens soll man zehn Wochen lang günstig einkaufen und kochen können.

Der Aufbau des Buches ist sehr übersichtlich. Zuerst gibt es eine Einführung, in der sich der Autor selbst und sein Konzept vorstellt. Hier findet man auch durchaus sinnvolle Spar-Tipps für den Einkauf und fürs Kochen.
Der Hauptteil gliedert sich in zehn Abschnitte für die einzelnen Wochen. Für jede Woche gibt es eine Einkaufsliste mit allen Zutaten für die geplanten Hauptmahlzeiten. Hier findet man auch einen ungefähren Kostenplan, nicht nur in Euro, sondern auch umgerechnet in Flaschenpfand und Gold.
Diese Aufstellungen sollte man wohl eher schmunzelnd mit einem Augenzwinkern betrachten.
In den Wochen-Kapiteln sind auch die Rezepte für die Hauptmahlzeiten der einzelnen Tage zu finden. Hierbei handelt es sich um solide Hausmannskost, die einfach nachgekocht werden kann.
Hier gibt es, zu meiner Freude, auch viele fleischlose Gerichte, und auch süße Hauptspeisen kommen nicht zu kurz. Als Beispiele möchte ich hier erwähnen:Bratkartoffeln mit Quark, Gemüsecurry mit Pfannenbrot, Rote Beete-Kartoffelauflauf, Spaghetti mit Rosenkohl
und aus der süßen Kategorie: Kaiserschmarrn mit Apfelmus, gefüllte Reisküchlein oder Marillenknödel, um nur ein paar Gerichte zu nennen.
Im Anschluss an diesen Zehn-Wochen-Plan hat der Autor in diversen Kapiteln jede Menge Frühstücksrezepte, Brotaufstriche, Salate, Suppen und Gebäck zusammengetragen.
Hier hat man von Apfelmuffins bis Zwiebelsuppe eine bunte Auswahl.
Der Anhang letztendlich gibt Auskunft über die Lagerung und Haltbarkeit sowie über die Saison von vielen Obst- und Gemüsesorten.
Die Preisliste der Zutaten wurde in Anlehnung an die gängigen Preise der großen Discounter und Supermarktketten zusammengestellt. Da die Lebensmittelpreise und auch der Goldpreis diversen Schwankungen unterliegen und die Berechnungen des Autors aus dem Jahr 2012 stammen, sind diese Kostenaufstellungen für mich unerheblich und wenig sinnvoll, da ungenau. Bei den allgemeinen Spartipps kann man jedoch so einiges für sich selbst mitnehmen und auch im eigenen Haushalt umsetzen, und die angegebenen Rezepte sind größtenteils gut und alltagstauglich.

Die Aufmachung des Buches, mit den lustigen Zeichungen von „Flaschibert“ ist originell und humorvoll. Für mich ist dieses Büchlein eine willkommene Abwechslung, und es bietet mir interessante und günstige Rezeptvorschläge, die ich gerne in meinen Speiseplan mit einbeziehe, weil sie schnell gehen und man nur eine überschaubare Menge an Zutaten benötigt, die alle leicht zu bekommen sind.

Montag, 1. August 2016

Die Ernährungs-Docs

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Man sollte sich von dem Cover mit den drei Ärzten in weiß nicht irritieren lassen, denn es erwartet einen hier keineswegs ein trockenes medizinisches Sachbuch, sondern ein umfassendes, sehr informatives Werk über gesunde Ernährung, das man auch als Laie gut verstehen kann. Außerdem hat dieses Buch noch viel mehr zu bieten, denn es enthält über siebzig sehr leckere Rezepte.
Die vorgestellten Gerichte haben alle nicht nur den Anspruch, für genussvolle Mahlzeiten zu sorgen, sondern sie sind so ganz nebenbei auch geeignet, bestimmten Krankheiten vorzubeugen bzw. Beschwerden zu lindern, wenn die Krankheit schon präsent ist.
Die ersten 87 Seiten des Buches befassen sich mit allgemeinen Ernährungsthemen. Hier geht es um die Grundnährstoffe. Es wird erklärt, welche Rolle bestimmte Lebensmittel im menschlichen Stoffwechsel spielen, wie man seine Ernährung am besten umstellen kann und wie wichtig das Trinken ist.

Im Anschluss daran wird ausführlich erklärt, dass für viele Krankheiten das Essen zugleich auch Medizin sein kann. Von Arthrose über Gicht bis Wechseljahre sind viele Krankheitsbilder und Beschwerden aufgeführt, und es werden jeweils Tabellen gezeigt, wo man genau ablesen kann, was man bevorzugt essen bzw. auf was man eher verzichten sollte.
Und dann kommen wir auch schon zum zweiten großen Abschnitt, nämlich zu den Rezepten. Diese sind in vier Kapitel unterteilt, das wären:

Frühstück,
Kleine Gerichte,
Hauptgerichte und
Süßes.

Bei jedem Rezept erfährt man, bei welchen Krankheiten oder Symptomen das Gericht hilfreich sein kann, ob es vegan oder vegetarisch ist, ob es sich für Gäste oder besonders gut zum Mitnehmen eignet, ob es schnell geht oder gut vorzubereiten ist. Besonders gesunde Gerichte sind außerdem mit einem Stempel “Das Super-Rezept” gekennzeichnet.

Ansprechende Fotos bei jedem Rezept lassen einem das Wasser im Mund zusammenlaufen, und ich nehme dieses Kochbuch immer wieder gerne zur Hand, um diverse Gerichte auszuprobieren.
Es sind tolle, besondere Rezepte, die mit interessanten und gesunden Zutaten aufwarten, aber trotzdem größtenteils einfach und schnell zuzubereiten sind. Die meisten Zutaten, die man für die Gerichte benötigt, sind im ganz normalen Supermarkt erhältlich, für wenige Dinge muss man einen Bioladen oder ein Reformhaus aufsuchen. Frisches findet man natürlich in besonders guter Qualität auf Wochenmärkten.

Bei der Zubereitung wird großer Wert auf Frische und Vielfalt gelegt, was man schon an den verführerischen Fotos erkennen kann.
Im Anschluss stelle ich euch meine momentanen drei Lieblingsrezepte aus dem Buch vor.

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Smoothie mit Avocado
Das ist eine mild-fruchtige Mischung, die ihre grüne Farbe durch die Zugabe von Babyspinat oder Feldsalat erhält. Das Fruchtfleisch von Birnen und Orangensaft runden das Aroma sehr harmonisch ab, und ein Schuss Leinöl erhöht den Gesundheitswert zusätzlich. Ich finde, dieses Rezept ist ideal für Einsteiger in die Welt der grünen Smoothies. Meist genieße ich das Rezept, wie beschrieben, ab und zu gebe ich noch ein wenig Gerstengraspulver dazu. Das macht aber das ganze dann deutlich herber und ist schon gewöhnungsbedürftig. Also für den Anfang am besten an die vorgegebenen Rezepte halten, dann ist man auf der sicheren Seite!


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Sehr gerne mag ich Lachs auf Fenchelgemüse im Pergament. Dieses Gericht wird bei zahlreichen Erkrankungen empfohlen, weil es einen guten Einfluss auf viele Organe hat.
Die Zubereitung im Pergament ist kinderleicht. Es werden im Rezept Lachsfilets empfohlen; ich habe es aber auch einmal mit Lachssteaks ausprobiert, die ich gerade im Haus hatte.
Ich kann nur sagen, das Gericht ist oberlecker!!! Mein Mann war erst skeptisch, weil er sich die Kombination von Lachs mit Fenchel und Staudensellerie nicht recht vorstellen konnte. als das Gericht dann auf den Tisch kam, war er begeistert, und wir werden diesen Lachs im Pergament sicher noch oft zubereiten.

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Als großer Fan von Nudelgerichten war ich gleich begeistert von den
Gemüse-Spaghetti in Tomatensugo.
Hierfür werden Möhren und Zucchini mit Hilfe eines Sparschälers oder Spiralschneiders in dünne Streifen geschnitten und mit gekochten Vollkorn-Spaghetti in einer würzigen Tomatensoße serviert. Dieses farbenfrohe und pikante Gericht ist ein Hit fürs Immunsystem, und ich kann gar nicht genug davon bekommen.
Man findet zu jedem Gericht auch noch ergänzende Informationen, was den Gesundheitswert betrifft und immer wieder zusätzliche Tipps für die Zubereitung, zu den Zutaten oder für interessante Variationsmöglichkeiten.

Im Anhang sind ein alphabetisches Stichwortregister sowie ein Rezeptregister, nach Krankheiten geordnet, untergebracht. Auch stellen sich hier die drei Ernährungs-Docs vor. Um die eigene Ernährungsumstellung zu vereinfachen, liegt ein kleines Heftchen bei, in dem man seine täglichen Mahlzeiten und eventuell auftretende Beschwerden dokumentieren kann. Auf diese Weise kommt man vielleicht sogar der einen oder anderen Krankheit erst auf die Schliche.
Ich kann dieses Buch allen gesundheitsbewussten Feinschmeckern wärmstens empfehlen, denn die darin vorgestellten Rezepte zeigen, dass sich gesundes Essen und Genuss nicht ausschließen, sondern durchaus harmonieren.

Mir wurde dieses Buch kostenfrei und unverbindlich zu Rezensionszwecken überlassen, wofür ich mich beim ZS Verlag ganz herzlich bedanke. Schaut doch auch einmal auf der Verlagsseite zum Buch vorbei. (Link dick gedruckt direkt hier im Abschnitt). Dort findet ihr weitere Informationen sowie ein Beispielrezept aus dem Buch als PDF zum Download.


Freitag, 20. Mai 2016

Neues Stempel-Set im Einsatz

Vor einiger Zeit ist ein neues Stempelset bei mir eingezogen, und es hat mal wieder die Bastelfreude bei mir ausgelöst. Es sind sechs kleine, runde Stempel mit verschiedenen Ornamenten. Ich mag diese kleinen Motive sehr gerne, denn man kann sie so vielseitig verwenden.
Ein paar Ideen habe ich ausprobiert und umgesetzt, und ich muss sagen, je länger man sich damit beschäftigt, umso mehr Ideen kommen nach. Solche hübschen Kleinigkeiten wie diese Stempel sind dazu angetan, meine anhaltende Bastelflaute zu überwinden, denn es macht Spaß, neue Muster und Kombinationen auszuprobieren.

In der Hauptsache sind neue Grußkarten entstanden, aber ich habe mir schon so einiges überlegt, was ich demnächst mit den Ornamenten bestempeln möchte. Toll sind sie beispielsweise auch für diejenigen, die ihre Filofax-Planer mit Stickern, Washitape und Stempeln dekorieren. 





Ich werde die Stempel bevorzugt auch für Geschenkanhänger, kleine selbst gebastelte Schachteln oder Lesezeichen verwenden. Wie das halt mit Stempeln so ist, der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. 



Die Stempelgummis sind auf runde Hölzer montiert, und die filigranen Motive sind sehr fein und präzise ausgearbeitet. Es macht viel Spaß, mit den Stempelchen zu arbeiten.



Mir wurde dieses Set kostenfrei und unverbindlich von Prochive zur Verfügung gestellt, wofür ich mich ganz herzlich bedanke.